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Jaguar Figur

Design & Ausstrahlung

Die Jaguar Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt das einzige Raubtier das in der Neuen Welt das war was Löwe und Tiger in der Alten waren — und das die aztekische Kriegerelite nach sich benannte.

Der gedrungene Körper, der breite Schädel und die Rosettenmuster auf dem Fell geben der Figur ihre eigene Form innerhalb der Fleckkatzen. Die Jaguar-Rosetten haben einen dunklen Punkt in der Mitte — das Merkmal das ihn vom Leoparden unterscheidet, auch wenn beide Figuren auf den ersten Blick ähnlich wirken. Naturgetreue Bemalung in Gelbbraun mit schwarzen Rosetten; schwarze Melanismus-Varianten — der „schwarze Panther" ist ein melanistischer Jaguar — sind als dunkle Ausführung erhältlich. Die Figur erscheint laufend oder auf der Lauer.

Bedeutung

Der Jaguar ist das mächtigste Raubtier der westlichen Hemisphäre — und in den Hochkulturen Mesoamerikas das heiligste.

Bei den Azteken war der Jaguar das Tier des Gottes Tezcatlipoca, des Herrn der Nacht, des Spiegels und des Schicksals. Tezcatlipoca erschien in Jaguargestalt, weil der Jaguar als einziges Tier vollständig im Dunkeln jagt — er ist das Tier der Stunde ohne Licht. Die aztekische Kriegerelite, die Jaguarkrieger (Ocēlōtl), trugen die Fellhaut des Jaguars in die Schlacht: nicht als Verkleidung, sondern als Übernahme seiner Kraft.

In der Maya-Kosmologie war der Jaguar Balam — der Nachtgott der die Sonne auf ihrem Weg durch die Unterwelt begleitete. Wenn die Sonne am Abend im Westen unterging, wurde sie zum Jaguar: das Tier das unsichtbar durch die Dunkelheit zieht und am Morgen als Sonne wieder auftaucht.

Das Wort „Jaguar" stammt aus dem Tupi-Guaraní: „yaguara" bedeutet „das Tier das mit einem Satz tötet" — eine Beschreibung des Jagdverhaltens, das durch einen gezielten Biss in den Schädel endet.

Als Gartenfigur trägt der Jaguar diese Schichten: Nacht, Stärke und das Raubtier das keine Grenze kennt.

Einsatzbereiche

Die Jaguar Figur braucht Freifläche und Sichtachse — auf offener Rasenfläche mit klarem Blick zur Hauptperspektive des Gartens entfaltet die Figur die stärkste Wirkung. Die lauernde Haltung verstärkt sich auf einem Untergrund ohne visuelle Konkurrenz.

Am Eingangsbereich flankierend gesetzt ergibt ein Paar Jaguarfiguren einen Rahmen der Präsenz und Kontrolle ausstrahlt. Einzeln auf der Terrasse oder am Rand einer offenen Gartenfläche wirkt die Figur als Solitär der keine weiteren Elemente braucht. Anders als der Löwe braucht der Jaguar keine Symmetrie — eine einzelne Figur auf dem richtigen Platz reicht vollständig.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps

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